25. September 2017

Das Jahr 2013

Überflieger und Untergänger: 2013 war sportlich und wirtschaftlich für Deutschland ein Jahr, das den andauernden Weg nach oben fundierte.

Trotz der sich zuspitzenden Krise eines deutschen Traditionsverlages. „Suhrkamp“ ist insolvent. Daneben erschüttert ein weiterer Untergang die Welt: Nelson Mandela verstirbt. Friedlich im Kreise seiner Familie.

Rückblick

Politik

Friedens-Legende Nelson Mandela verstirbt

Er war ein Idol des Friedens und der Toleranz. Verfechter der Gerechtigkeit. Und südafrikanischer Nationalheld. Am 5. Dezember 2013 verstarb er friedlich im Kreise seiner Familie.

10 Tage verweilt Südafrika in Staatstrauer. Die schwarze Bevölkerung verabschiedet ihren Präsidenten in südafrikanischer Manier singend und tanzend. Am Tag seines Begräbnisses würdigen tausende Trauergäste aus aller Welt sein Leben in einer bewegenden Zeremonie.

 

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Wirtschaft

DAX: 9000 Punkte zum ersten Mal geknackt

Erstmals in der Geschichte hat der Deutsche Aktienindex die Grenze von 9000 Zählern durchbrochen. Den turbulenten Zeiten der Börsencrashs zu trotz.

Erst in der Finanzkrise 2009 war er unter die 3700 gerutscht, erholte sich daraufhin in einer kurzen Phase der Regeneration, die wiederum von der Eurokrise 2011 harsch unterbrochen wurde. Die deutsche Börse erneut zurückgeworfen.
2 Jahre später - 2013 - lassen selten niedrige Zinsen und gewinnbringenden Aussichten die Investoren wieder in den Aktienmarkt strömen und katapultiert somit den DAX auf seinen Höhenflug.

 

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Sport

Bayern gewinnt das Triple

Als erstes deutsches Team der Geschichte hat der 1. FC Bayern München 2013 das legendäre „Triple“ erreicht.

Die Bayern wurden demnach deutscher Meister, Championsleague-Sieger und DFB-Pokal-Gewinner.
Trotzdem entschied sich der Verein dafür, den aktuellen Trainer Jupp Heynckes durch den Katalanen Josep „Pep“ Guardiola zu ersetzen. Er trainiert den Rekordmeister ab der Saison 2013/14.

 

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Feuilleton

Traditionsverlag „Suhrkamp“ insolvent

Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg bestätigte: Das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Suhrkamp-Verlags ist eröffnet worden.
Das Unternehmen soll demnach in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die Handlungsfähigkeit somit existent gehalten und ein eigenverantwortlicher Vorstand eingeführt werden. Seid Jahren liegen die Gesellschafter Ursula Unseld-Berkéwicz (61%) und Hans Barlach (39%) im Streit um die Führung des Verlags. Hans Barlach wurde hierbei des öfteren vorgeworfen, nur finanzielles Interesse an „vorhandenen Copyrights“ zu hegen - trotzdem gewann er bislang Etappensiege gegen die weiterhin optimistische Familienstiftung unter Vertretung von Ursula Unseld-Berkéwicz.

 

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