25. November 2017

Das Jahr 2012

Europa leidet wirtschaftlich noch immer unter den Folgen der Börsen- und Banken-Krise aus 2008, indes politisch langanhaltender Frieden geehrt wird.

R&B-, Soul- und Pop-Ikone Whitney Houston stirbt, Physiker belegen das elementare „Gottesteilchen“ in Genf und „Ziemlich beste Freunde“ wird mit 8,9 Mio. Zuschauer in Deutschland erfolgreichster Kinofilm der letzten Jahre – 2012 war ein bewegendes und zukunftsweisendes Jahr.

Rückblick

Politik

Joachim Gauck ist Bundespräsident

Nach dem Wirbel um Ex-Bundespräsident Christian Wulff, legt sein Nachfolger, der parteilose Joachim Gauck, am 23. März seinen Amtseid ab.

Eine breite Koalition aus Union, SPD, Grünen und FDP hatten ihn nominiert und bereits im ersten Wahlgang mit 991 Stimmen der Bundesversammlung gewählt. Gauck ist mit 72 Jahren bei Amtsantritt das älteste Staatsoberhaupt der BRD und betitelt sich selbst als „Liebhaber der Freiheit“, was auf seine Erfahrung mit der DDR-Diktatur zurückzuführen ist.

 

»Spiegel   »Focus   »Sueddeutsche

Wirtschaft

150 Jahre Opel

Opel ist zwiegespalten: Mitten in seiner größten Krise möchte der traditionsvolle Automobilkonzern seine 150 jährige Unternehmensgeschichte feiern. Im Gegensatz zum pompös zelebrierten 125. Jubiläum 1987, dem u.a. der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl beiwohnte, fallen die Feierlichkeiten „eventuell aufgrund der großen, hausgemachten Imageprobleme“ in diesem Jahr aber sehr sporadisch aus. Wirtschaftlich kämpft Opel um sein Bestehen.

 

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Sport

Ganz oben auf der
Achter-Bahn

Nach 24 Jahren gewinnt der deutsche Ruder-Achter erneut olympisches Gold in London. „Vier Jahre und 36 Rennen hat die Siegesstrecke unseres Paradebootes angedauert und letztendlich sind die stillen Helden am höchsten Ziel gelandet. „Das war das geilste Rennen aller Zeiten“, so Lukas Müller – und als die deutsche Fahne und Hymne im britischen Wind wehte, war der Stolz der teilweise weinenden Modellathleten unübertrefflich.

 

»Welt   »Stern   »Focus   »Sueddeutsche

Feuilleton

Friedensnobelpreis für die Europäsche Union

Es war eine Würdigung an den „fundamentalen Zweck der Europäischen Union“, so EU-Ratspräsident Hermann van Rompuy, der „Verbrüderung der europäischen Nationen“. Nach zwei Weltkriegen, die den Kontinent in tiefe Spaltung warfen, hat die EU Frieden und Zusammenschluss in die Wege geleitet.

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande standen während der Preisverleihung sinnbildlich auf und begrüßten den Saal händeschließend.

 

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